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Über Glaubens.Sätze
Ein Glaubenssatz ist nichts Schlimmes.
Es ist einfach ein Satz über dich, den du irgendwann für wahr gehalten hast.
Meistens hat ihn jemand anderes zuerst gesagt.
Ich bin zu laut. Ich muss stark sein. Ich darf niemanden enttäuschen. Ich bin zu viel.
Die Liste ist scheinbar endlos. Und sie läuft automatisch mit. Du denkst diese Sätze selten in Worten. Aber du bemerkst sie.
Daran, dass es enger wird, bevor du überhaupt denkst. Im Hals, im Kiefer, im Brustkorb.
Dann tust du wieder das, was du immer tust.
Und genau das ist das Schwierige daran.
Die meisten dieser Sätze klingen gar nicht nach Sätzen. Sie klingen auch nicht nach einem Urteil, das dir jemand von außen verpasst hat.
Glaubenssätze klingen wie die Wahrheit.
Weil du seit Jahren damit lebst. Weil du es selbst über dich sagst, ganz beiläufig,
wenn dich jemand fragt. Ich bin halt so.
Genau deshalb lohnt es sich, einmal hinzuschauen. Denn nichts davon ist in dir entstanden. Du hast es gelernt und übernommen, meistens früh und ohne dass es dir jemand angekündigt hat.
Nun kommt der schönste Teil.
Denn was du übernommen hast,
das kannst du auch wieder zurückgeben.
Ich möchte diese Sätze nicht so stehen lassen.
Denn hinter jedem dieser Sätze verbirgt sich noch ein zweiter Satz, der genauso wahr ist. Und den nie jemand ausgesprochen hat.
Hinter jedem steckt ein System, das davon profitiert, dass du dich klein fühlst.
Deine Familie. Deine Beziehungen.
Deine Arbeit. Das Patriarchat.
Und nicht zuletzt eine ganze Industrie. Manchmal profitiert sogar ein Teil von dir selbst.
Jeder Satz, der dir eine vermeintliche Schwäche aufzeigt, lässt sich umdrehen.
Was du für zu viel gehalten hast, war die ganze Zeit deine Superkraft.
Genau das zeige ich dir. Fünfzigmal.
Ich habe es gestern Abend angefangen. So schön, so treffend. Ich musste unterbrechen, weil ich Zeit und Raum brauche, um die Gefühle wirklich zu fühlen. Danke für das Sein-Dürfen. Dafür, dass man lesen darf, dass man nicht zu viel ist.
Laura · über Glaubens.Sätze
Dein In.Halt.
Woher kommen Glaubenssätze?
Warum du sie nicht ausgesucht hast und warum das keine Schuldfrage ist.
Wer profitiert von deinen Glaubenssätzen?
Der unbequemste Teil. Es geht um deine Familie, deine Beziehungen, deine Arbeit und um eine Industrie, die an deiner Unsicherheit verdient.
Ich schreibe das als jemand, die selbst etwas verkauft. Ich kenne beide Seiten.
Und genau deshalb geht es hier einmal nicht um Umsatz.
Es geht um dich.
Die sechs Muster.
Wie aus einem Satz das Verhalten wird, das du für deinen Charakter hältst.
Woran erkennst du einen Glaubenssatz?
So bemerkst du im Alltag, dass gerade ein Satz spricht und nicht du.
Die fünfzig häufigsten Glaubenssätze.
Jeder mit seiner Herkunft. Mit dem, was er dich gekostet hat. Und mit dem Satz, der stattdessen wahr sein darf.
Eine konkrete Übung.
Zehn Minuten. Ein Satz. Laut.
Wenn dein Glaubenssatz sich wehrt.
Was du tust, wenn am nächsten Tag alles wieder ist wie vorher. Denn genau das kann passieren.
Deine eigenen Sätze.
Platz für die Glaubenssätze, die nur dir gehören.
Achtzig Seiten. Zwölf Kapitel.
Fünfzig Sätze.
Und fünfzig zweite Sätze,
die dir bisher niemand gesagt hat.
Damit du zurück in deine Kraft kommen kannst. Zurück zu dir.
Bis zum 5. August bekommst du die Glaubens.Sätze umsonst.
Danach kosten sie 19 €.
